Für Beamte

Das Beamtenverhältnis wird durch Ernennung und auf Lebenszeit, auf Zeit, auf Probe oder auf Widerruf begründet. Das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit stellt den Regelfall dar.

Die Altersversorgung von Beamten ist in Deutschland im "Gesetz für die Versorgung der Beamten und Richter in Bund und Ländern" (BeamtVG) geregelt.

Durch das Versorgungsänderungsgesetz wird der Steigerungssatz seit 2003 im Rahmen von Besoldungserhöhungen sukzessive auf 1,79375 % abgesenkt, so dass nach 40 Jahren Dienstzeit nur noch ein Höchstruhegehaltsatz von 71,75 % erreicht werden kann. Das Versorgungsniveau für zukünftige und bestehende Versorgungsempfänger wird dadurch um 4,33 % gesenkt. Bislang ist man bei der siebenten Anpassung angelangt und der Höchstruhegehaltssatz beträgt derzeit ca. 72,16 %.

Nach z.B. 30 Dienstjahren beträgt das Ruhegehalt 53,8 % .

Eine passende private Altersversorgung kann die Versorgungslücke schließen. Im Rahmen einer individuellen Finanzplanung können wir Ihnen themenorientiert den Bedarf identifizieren und gemeinsam passende Lösungen umsetzen. Dabei können auch bestehende Bausteine analysiert werden.

Einkommensabsicherung
Grundsätzlich gilt es, die Absicherung der Arbeitskraft neben den Haftungsrisiken als eines der wichtigsten Risiken zu erkennen. Den Begriff "Berufsunfähigkeit" kennt das deutsche Beamtenrecht jedoch nicht. Beamte werden nicht berufs- oder erwerbsunfähig, sondern allenfalls dienstunfähig. Im deutschen Beamtenrecht - unabhängig, ob Bund, Länder oder Gemeinden - bestehen wichtige rechtliche Unterschiede im Vergleich zum Rentenrecht der Angestellten.

Bei Beamten ist es unerheblich, ob sie eventuell noch wenige Stunden am Tag arbeiten können. Für Dienstunfähigkeit gilt: ganz oder gar nicht. Deshalb kennt das Beamtenrecht auch keine teilweise Dienstunfähigkeit.

Hat ein Beamter innerhalb von 6 Monaten mehr als 3 Monate keinen Dienst verrichtet und besteht keine Aussicht, dass er innerhalb der nächsten 6 Monate wieder voll dienstfähig wird, wird eine Dienstunfähigkeit angenommen. Kann ein Beamter trotz gesundheitlicher Einschränkungen noch ein anderes Amt derselben oder einer anderen Laufbahn ausfüllen, muss er dieses Amt auch antreten.

Laut Versorgungsbericht des Bundesinnenministeriums wird beinahe die Hälfte der Beamten wegen psychischer oder psychosomatischer Krankheiten dienstunfähig. Mit Abstand folgen als weitere Ursachen Erkrankungen des Bewegungsapparates, Kreislaufes und der Sinnesorgane.

Beamte auf Probe und Beamte auf Widerruf haben keine Anwartschaft auf diese Art der Versorgung. Deswegen können sie auch nicht wegen Dienstunfähigkeit (es sei denn wegen Dienstunfalls) in den Ruhestand versetzt werden.

Die Höhe des Ruhegehalts bei Dienstunfähigkeit hängt von den ruhegehaltsfähigen Dienstbezügen sowie der Dienstzeit ab, die bis zum Zeitpunkt der Pensionierung erreicht wurden, und berechnet sich mit einem komplexen Verfahren.

Vor diesem Hintergrund gehört eine private Absicherung der Arbeitskraft zu den wichtigsten Entscheidungen, wobei die Vereinbarung einer so genannten "echten Dienstunfähigkeitsklausel" Voraussetzung ist.

Muss ich im Dienst für einen Schaden haften?

Im öffentlichen Dienst gelten spezielle Haftungsbestimmungen. In Ausübung des Dienstes haftet in der Regel der Dienstherr. Verletzen Beamte ihre Amtspflicht gegenüber Dritten, können sie in Regress genommen werden. (§839 BGB i.V.m. Art 34 GG)

Es kann immer etwas passieren ....der richtige Haftpflichtvertrag inkl. Diensthaftpflicht schützt sie ...

Nicht alle Produkte erfüllen wirklich den Bedarf. Es sollte geprüft sein, ob  z. B. die Schlüsselschäden ausreichend versichert sind und zu welchen Bedingungen.
Eine Diensthaftpflicht ist grundsätzlich zu empfehlen.